Systemische Beratung & Therapie
Begleitung in unsicheren Zeiten.
Klimaresonanz
Was wir oft Klimaangst nennen, ist aus systemischer Sicht weniger eine Störung als ein gesunder Hinweis. Viele Menschen spüren heute eine tiefe innere Resonanz auf das, was ökologisch passiert. Ein Zeichen dafür, dass wir verbunden sind mit der Welt, mit anderen Menschen, mit dem Leben, das uns umgibt. Dass wir wahrnehmen, was aus dem Gleichgewicht geraten ist, und dass es uns nicht egal ist. Sozusagen könnte es auch eine Klimaresonanz sein.
Diese Klimaresonanz kann uns manchmal überfordern.
Sie zeigt sich als Unruhe, Müdigkeit, Schwere oder als das Gefühl, gleichzeitig zu viel und zu wenig Einfluss zu haben.
Systemisch gesehen ist das keine Fehlfunktion, sondern eine Antwort auf große Veränderungen, die wir als einzelne kaum greifen können.
Um wieder Orientierung, Zugehörigkeit und Handlungsspielraum zu entdecken schauen wir in der Beratung nicht auf die „Angst“ als Problem, sondern auf die Kraft hinter der Resonanz.
Verunsicherung durch Krieg in Europa und auf der Welt
Die Welt wirkt im Moment an vielen Stellen instabiler als noch vor einigen Jahren. Kriege in Europa und anderen Regionen der Welt, politische Spannungen und Bilder von Gewalt erreichen uns täglich. Auch wenn viele Menschen räumlich weit entfernt von diesen Ereignissen leben, berühren sie unser Sicherheitsgefühl und unsere Vorstellung davon, wie stabil unsere Zukunft ist.
Aus systemischer Perspektive ist diese Verunsicherung keine Schwäche, sondern vielmehr eine Form von Resonanz. Menschen sind Teil eines größeren gesellschaftlichen Gefüges und wenn dieses Gefüge erschüttert wird, können wir mit Sorgen, Fragen oder dem Gefühl reagieren, dass etwas aus dem Gleichgewicht geraten ist.
In der Beratung geht es darum, diese Resonanz ernst zu nehmen und gleichzeitig Wege zu finden, innerlich für sich stabil zu bleiben. Wir schauen gemeinsam darauf, wie globale Entwicklungen in das eigene Leben hineinwirken und wie Sie ihren eigenen Handlungsspielraum wieder wahrnehmen können.
Häufig gestellte Fragen/FAQ
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Viele Menschen fragen sich, ob ihre Sorgen über Klima, Krieg oder die Zukunft groß genug sind, um professionelle Begleitung zu suchen. Die Antwort ist: Wenn Sie das Gefühl haben, dass diese Themen Ihren Alltag, Ihre Beziehungen oder Ihre innere Ruhe beeinträchtigen, dann ist das Grund genug. Sie müssen keine Diagnose haben, um hier Unterstützung zu finden.
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Nein. Wir nehmen Ihre Wahrnehmung ernst. Klimawandel, Kriege und gesellschaftliche Krisen sind reale Herausforderungen. In der Beratung geht es nicht darum, sie kleinzureden, sondern darum, einen eigenen Umgang damit zu finden, damit diese Themen Ihr Leben berühren dürfen, ohne es zu dominieren.
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Ja. Gesellschaftliche Verunsicherung zeigt sich häufig in Beziehungen. Paare, die sich über Klimaschutz nicht einig sind. Familien, in denen politische Themen zu Schweigen oder Streit führen. Eltern, die nicht wissen, wie sie mit den Zukunftsängsten ihrer Kinder umgehen sollen. All das sind Themen, die in der systemischen Beratung Raum haben.
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Zu Beginn findet ein Erstgespräch zum Kennenlernen statt. Wir sprechen darüber, was Sie beschäftigt und welche Fragen Sie mitbringen. In der systemischen Beratung schauen wir gemeinsam auf persönliche Erfahrungen, Beziehungen und den größeren Kontext, in dem Ihre Gefühle entstehen.
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In der Praxis ist der Übergang fließend. Beratung richtet sich an Menschen, die in einer konkreten Situation Orientierung suchen. Therapie geht tiefer und arbeitet an Mustern, die sich über längere Zeit entwickelt haben. In einem ersten Gespräch klären wir gemeinsam, was für Sie gerade passt. Sie müssen sich vorher nicht entscheiden. Die Kosten sind in beiden Fällen gleich.
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Einzelpersonen (60Min): 130 €
Familien (90Min): 190 €
Gruppenberatung (90Min): 120 €
Alle Preise zzgl. 19 % MwSt.
Die Kosten werden in der Regel nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Für Menschen in finanziell schwierigen Situationen bieten wir ein begrenztes Kontingent reduzierter Plätze an.